Krisenmanagement- aus Krisen gestärkt hervorgehen

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Thema des Monats März 2014

Thema des Monats März 2014

Jeder gastronomische Betrieb kann durch einen Brand, Unfälle jeglicher Art, durch Naturkatastrophen, durch Kontamination (z.B. mit Salmonellen) oder auch durch den Ausfall wichtiger betrieblicher Infrastruktur (z.B. Kassensystem, PC) in eine Krisensituation kommen. Die Auswirkungen einer solchen Krise gehen oft weit über den Betrieb hinaus und betreffen nicht nur Mitarbeiter und Gäste, sondern ggf. auch die Umwelt.

Die Folgen aus einem Notfall können den Betrieb nachhaltig schädigen oder sogar existenzbedrohend sein. Daher ist es angezeigt, einen Krisenplan zu entwickeln und sich bestmöglich auf einen Notfall vorzubereiten.

Was versteht man unter Krisenmanagement?

Bei einer Krise auffangen

© Sergey Nivens - Fotolia.com

Das Krisenmanagement umfasst die Aktivitäten zur Vermeidung, Reaktion und Bewältigung von Situationen mit Krisenpotential bzw. von Krisen, die in der Lage wären, den Fortbestand des Unternehmens substanziell zu gefährden oder unmöglich zu machen und leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit eines Standortes bzw. des Unternehmens. In diesem Zusammenhang sollte beachtet werden, dass Krisenmanagement keine losgelöste Organisation ist, sondern eine Sonderform der Führung von höchster Priorität zur Reaktion und Bewältigung außerordentlicher Ereignisse. (Quelle: Sicherheits-Wiki)

Beispiele möglicher Krisen

  • Finanzielle Probleme (insbesondere Liquiditätsprobleme)
  • Mediale Probleme (In der Zeitung wird beispielsweise über Hygieneprobleme in Ihrem Betrieb berichtet)
  • Social Media ("Shitstorm") von Gästen, ehemaligen Mitarbeitern, Mitbewerbern, etc.
  • Eintreten von Notfällen, größeren Unfällen oder eines Brandes
  • Gesundheitsproblem (In Ihrem Betrieb gibt es z.B. eine Salmonellenvergiftung)
  • Gravierende Probleme mit Mitarbeitern (z.B. Alkoholismus, Nichteinhaltung der Geheimhaltungsverpflichtung)
  • Ausfalll des Kassensystems oder der Computer im Allgemeinen bzw. der Verlust von Daten
  • Umweltschädigung (z.B. durch defekten Fettabscheider)
  • Eröffnung eines starken Mitbewerbers in der Nähe
  • Schwere oder langanhaltende Krankheit des Unternehmers
Stark ist, wer keine Fehler macht … stärker ist der, der aus seinen Fehlern lernt!

Beugen Sie dem Erstfall vor!

Meist ist man auf eine Krise nicht richtig vorbereitet und hat nach Eintreten einer kritischen Situation nur eine kurze Reaktionszeit zur Verfügung. Daher ist es wichtig, Risiken im Vorfeld zu erkennen, zu bewerten und mögliche Schritte zu definieren, um planvoll und zielgerichtet mit den Krisen und Gefahren umgehen zu können. Es gilt, den Risiken zu begegnen. Dazu ist ein umfangreiches Risikomanagement notwendig, in dem die nachfolgenden Maßnahmen beschrieben werden müssen:

  • Erkennen von Risiken und Krisenpotenziale in Ihrem Unternehmen
  • Risiken beseitigen, abmildern, nutzen
  • Erstellen eines Notfallplans und eines Krisen-Handbuchs
  • Einrichtung einer angemessenen internen Organisation zur Bewältigung gefährlicher Ereignisse
  • Schulung der Mitarbeiter
  • Umgang mit Medien, dem Internet und der Öffentlichkeit
  • Image des Unternehmens wieder herstellen und natürlich aus einer Krise lernen!

Risiko- oder Krisenmanagement ist ein stetiger Prozess. An ihm muss laufend weiter gearbeitet, er muss verbessert und angepasst werden.

Hier die einzelnen Themen in dieser Reihe:
-> Einteilung von Krisen
-> Erkennen und Bewerten von Risiken
-> Gegenmaßnahmen einleiten
-> Mitarbeiter schulen
-> Kommunikation in der Krise

Balken schmal - Weiterführende Links und Infos

Defintion des Begriffs Betriebliches Krisenmanagement - bei gabler.de
Unternehmenkrisen und Konzepte zu ihrer Bewältigung - der Uni-Leipzig
Wenn es kracht im Gebälk - Krisenmanagement - bei business-wissen.de

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